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THEMEN

 

Jeder Künstler hat ein paar Hauptthemen und Leidenschaften. 

Hier sind meine:

 

- Quellen.Wo kommen die Dinge her, die Pflanzen, Tiere und Menschen? Was bestimmt ihre Form, ihr Wesen und ihre Gestalt? Warum wird aus einem Kirschbaum niemals eine Eiche und warum bleiben wir unserer Erscheinung ein Leben lang treu?

 

 

 

 

 

 

Das ist Blue Springs, eine Quelle in Florida. Lautlos drängen pro Sekunde tausende Liter Wasser nach oben und wollen zum Fluß werden. Warum? Wer oder was hält das alles am Laufen? 

Wo komme ich her? Was hat mich (aus)gemacht?

Wie kommt es, daß mein Großvater Julius, der Bauernsohn, plötzlich Musiker werden wollte und sein Sohn - mein Vater - Theologe?  Mein jüngster Bruder ist (wieder) Musiker geworden, mein anderer Bruder Maler. Quellen hören nie auf ein Rätsel zu sein.


 

 

 

 

- Illusionen. Die zweitgrösste Triebfeder im Leben der Menschen,  wenn nicht die Grösste... gerade jetzt. Faszinierend wie sie entstehen, wie gerne wir sie produzieren und wie gerne wir darauf reinfallen...

 

 

 

 


Vor dem "Mount Everest", dem höchsten Berg Floridas. Er steht in "Disneys Animal Kingdom", ist 60 Meter hoch, komplett aus Eisen, Zement und Farbe - und tatsächlich höher als alles andere in Florida - und er sieht ziemlich echt aus.

 

 

 

 

 

 

Die Kreation von Illusionen hat mich schon immer begeistert. Aber auch das, worauf die Illusionen verweisen... das ist das Spannendste an der Sache...




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...und das Wesen der Poesie: eine Pappscheibe beleuchtet von einem Scheinwerfer, jeder sieht, es ist (nur) Pappe -  und jeder sieht den Mond.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der größte Zauber wohnt der gelungenen Illusion inne, die anschliessend entlarvt wird. Man hat so sehr daran geglaubt und doch gewusst, dass da Kunst(oder ein Trick) im Spiel ist.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier wird der Zuschauer befreit vom Zwang zu glauben. Trotzdem ist es immer wieder ein Fest, Illusionen zu erzeugen. Vor allen Dingen mit...


- Licht.Das Helle und Dunkle und die Welt dazwischen hat mich schon immer fasziniert. Ich hatte das große Glück dieses Thema bei mehreren Lichtdesignern und Beleuchtern studieren zu können und  viele Tage und Wochen im Gestänge und an den (damals noch ziemlich massiven) Stellwerken zu verbringen.

Die Magie eines Scheinwerfers im leeren Theater zu erleben, diesen Zauber, der allein durch Licht entsteht. Licht ist und bleibt eine meiner großen Leidenschaften und noch heute, wenn ich ein Theater oder ein Studio betrete, geht mein Blick als erstes nach oben - zum Licht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das hat auch viel mit Spaß zu tun und damit auch mit dem Königreich der...


- Komik, die gesündeste aller Gattungen, denn sie befreit vom allzu starren Ego, vom eingezwängten "Ich" und von den vielen Konventionen, die das Leben nicht unbedingt ehrlicher und lustvoller machen, ganz im Gegensatz zur


- Ökologie, die leider häufig völlig humorlos verkauft wird und dabei eine grosse Quelle von Lust und Zufriedenheit sein kann, denn sie strebt die Harmonie zwischen Mensch und Natur an - auch seiner eigenen Natur - und das kann nur gesund sein.

 

- Musik, eine der subtilsten, mächtigsten und inspirierendsten Kräfte. Kaum etwas bewegt mich so tief und so schnell.


- Kinder und ihre Welt, das Königreich der Fantasie. Kinder sind gerade bei uns an den Rand der Gesellschaft gedrängt worden, das sagt sehr viel aus. Aber es gibt ja die...

 

- Märchen und Abenteuergeschichten, die Brücke zur Kindheit. So kommt es nicht von ungefähr, dass Harry Potter, der Herr der Ringe und die vielen Helden aus der Pixar-Welt so viel Erfolg haben, denn die Natur ist stärker - auch unsere eigene.


 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cowboys und Indianer, für mich die Essenz des existentiellen Dramas zwischen der vermeintlichen Zivilisation und dem "Wilden" - und die Essenz meiner kindlichen Freude an der Schauspielerei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1001 Nacht, das geheimnisvolle Buch, das ich von meiner Großmutter bekommen habe und zuvor der Schwester meines Vaters gehörte, die als junges Mädchen gestorben ist. Bei jedem 1001 Nacht-Film, den ich gemacht habe, musste ich an sie denken.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die großen Seefahrer-Abenteuer. Der Archetyp der Reise, der Aufbruch ins Unbekannte, die Freiheit der Meere... wie bei Robinson Crusoe...

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter: die Reisen in ferne Galaxien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- Medizin, ein weiteres Thema, das mir  - wie Robinson Crusoe - zugeschwommen ist, besonders die Homöopathie, die eine Menge mit den Ursprüngen zu tun hat und der Frage, warum viele Probleme überhaupt entstehen.


- Technik und Erfindungen, die Welt eines Jungen wie ich, der jeden Gegenstand auseinandernehmen musste, der für sein Leben gerne gespielt, gebaut, repariert und erfunden hat. Wie schade, dass Computer innen drin so langweilig sind. Nimm mal einen Staubsauger oder eine Waschmaschine auseinander, da ist was los! Und alles steht für das...


- Was uns bewegt, die Wahrheit(en) hinter den Erscheinungen. Meine Standardfrage bei jeder Dokumentation, bei jedem Gespräch "Warum machst du das? Was bewegt dich so daran?

 

 

 

 

 

 

 

Und so suche ich überall mit all meinen Sinnen - auch  auf dem kleinen Monitor - die Muster des Lebens ...

 

 

 



 

 

 

 

 

 

... und frage mich wohin die Reise geht...

und was wir dabei lernen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... und weitergeben sollten.

 

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